Sie benutzen einen Browser, der dieser Seiten nicht richtig darstellen kann.
Die Inhalte dieser Seiten werden Ihnen komplett angezeigt, nur das Design der Seite können Sie leider nicht genießen.
Weitere Informationen zur Darstellung und den unterstützten Browsern.
Eine kurze Einführung für den interessierten Einsteiger.
Cognac ist zweifach gebrannter Trauben-Most, der wenigstens 30 Monate in Eichenfässern gelagert wurde und vom Brennprozess an ständig unter der Kontrolle des BNIC (Bureau National Interprofessionel du Cognac) stand. Cognac gibt es ausschließlich aus einer begrenzten Region im Westen Frankreichs um die kleine Stadt Cognac herum.
Cognac ist ein Weinbrand (Brandy), aber nicht jeder Weinbrand ist ein Cognac. Es gibt insgesamt nur drei offizielle Weinbrandgebiete in Europa: Cognac und Armagnac in Frankreich, und Jerez in Spanien.
Die Region aus der Weinbrand - unter Erfüllung einer Reihe zusätzlicher Bedingungen - sich Cognac nennen darf ist durch die französische Regierung festgelegt worden. Sie ist eingeteilt in sechs Distrikte, die sogenannten Crus, welche den größten Teil des Charente- und das gesamte Charente-Maritime-Department nördlich von Bordeaux abdecken. Die Crus werden üblicherweise in der Reihenfolge der Wertschätzung, der aus ihnen hervorgegangenen Cognacs, aufgelistet: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fin Bois, Bons Bois und Bois Ordinaire. Die Anteile der Flächen der einzelnen Gebiete leitet jedoch etwas fehl: Die drei kleinsten Regionen, die beiden Champagnes und Borderies mit nur einem achtel des kultivierbaren Landes erzeugen 2/5 des Weines. Der weitaus größte Anteil des produzierten Cognacs kommt gerade aus einem drittel der Fläche, d.h. überwiegend aus den zentralen, qualitativ hochwertigen Regionen. Einen Bois Ordinaire Cognac zu finden wird, außer auf der Insel O’leron, schwierig.